| Neue Technologien für Spülmaschinen der Marke Winterhalter setzen hohe Maßstäbe
„Ressourcen schonen – Betriebskosten senken“, dieser Herausforderung haben sich Techniker, Konstrukteure und Produktplaner von Winterhalter Gastronom GmbH gestellt, lange bevor die energieintensive Arbeit in der gewerblichen Spülküche zu einem prominenten Kostenfaktor wurden. Denn: knapp kalkuliert werden musste in der Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und beim Nahrungsmittelhandwerk schon immer. Die Strategie war durchdacht: Winterhalter überarbeitete in einem Jahr seine gesamte Produktpalette und überraschte den anspruchsvollen Markt zu den Frühjahrsmessen 2007. Mit
IRT, einem ganzen Bündel an Intelligenten Ressourcen
Technologien revolutionierte der weltweit führende Hersteller die gewerbliche Spültechnik von
grundauf.
IRT kommt an
Als absolutes Highlight kristallisierte sich das Energiesparkonzept Energy und Energy+ für die Geschirrspülmaschinen-Serie GS 500 heraus. Energy gibt es auch für Topf-, Bleche- und Gerätespülmaschinen der Serie GS 600. Das patentierte Konzept erhielt in kürzester Zeit wertvolle Auszeichnungen: Innovationspreis bei der Intergastra 2008 in Stuttgart; 2007 Innovationspreis bei der Horeca in Prag, Trend Award auf der Südback in Stuttgart, FCSI-Planerpreis in Prag, Innovationspreis auf der Sirha in Lyon. Das leistungsstarke Produkt wurde vom Markt begeistert aufgenommen.
IRT – der Wärmetausch-Effekt
Winterhalter hatte früh erkannt, dass Energiekosten, Ressourcenverbrauch, das Thema Hygiene und die Verbesserung des Raumklimas zentrale Punkte am Arbeitsplatz Spülen sind. Mit dem patentierten Konzept Energy und Energy+ ist es Winterhalter gelungen, beim gewerblichen Spülen in erheblichem Maße zur Senkung der Betriebskosten beizutragen.
In der Anwendung
Das Energierückgewinnungskonzept Energy und Energy+ ist bei den Korbdurchschubspülmaschinen GS 502 und GS 515 verfügbar. Die Topf-, Bleche- und Gerätespülmaschinen der Serie GS 600 von Winterhalter können mit der Funktion Energy ausgerüstet werden. Alle Energy-Modelle sind mit einem Abluftwärmetauscher ausgestattet, alle Energy+ Modelle zusätzlich mit einem Abwasserwärmetauscher.
Durchdachte Technik
Beim Nachspülen mit 85 Grad heißem Wasser entsteht in der Spülmaschine feuchtwarmer Wasserdampf (Wrasen). Dieser Wrasen steckt voller Energie, die beim Öffnen der Geschirrspülmaschine bislang ungenutzt entweicht. Auch mit dem Abwasser geht bei jedem Spülgang wertvolle Energie verloren. Energy nutzt die Energie aus dem Wrasen, um das zufließende Frischwasser von 10 auf 42 Grad Celsius vorzuheizen. Der nachgeschaltete Abwasserwärmetauscher bei Energy+ bringt genügend Leistung, um das Frischwasser auf 52 Grad zu erwärmen.
Der direkte Nutzen
Pro Spülgang werden über Energy 0,09 kWh (Kilowatt-Stunden), über Energy+ 0,12 kWh eingespart. Bei einfacher Wärmerückgewinnung aus der Abluft (Energy) kann die Boilerheizleistung und damit der Gesamtanschlusswert um 3 kW gesenkt werden, bei nachgeschaltetem Abwasserwärmetauscher (Energy+) sogar um 6 kW.
Der Abluftwärmetauscher von Winterhalter entzieht dem Wrasen bis zu 80 Prozent an Wärme und Feuchtigkeit. Das Raumklima verbessert sich so nachhaltig, dass in den meisten Fällen auf eine separate Ablufthaube für die Geschirrspülmaschine verzichtet werden kann. Das spart nochmals richtig Geld, wertet den Arbeitsplatz Spülküche auf und ist ein weiterer Hygiene-Pluspunkt im Betrieb.
Das rechnet sich
Die Berechnungen von Winterhalter haben ergeben: Wer mit der Zukunftstechnologie Energy und Energy+ in ein gutes Raumklima investiert, kommt schon in weniger als drei Jahren auf seine Kosten. Für eine Korbdurchschubspülmaschine der Serie GS 500 Energy wurden hochgerechnet auf 8 Jahre Betrieb bis zu 5250 Euro Kostenersparnis errechnet, mit der Ausstattung Energy+ bis zu 7000 Euro. Eine individuelle Berechnung bezogen auf die aktuellen Energiekosten kann über den Winterhalter Betriebskostenrechner jederzeit erstellt werden.
IRT – Hygiene bei 40 Grad
Das Verfahren ReTemp, angewendet auf die Gläserspülmaschinen GS 202 und GS 215 von Winterhalter arbeitet mit auf 40 Grad Celsius reduzierter Tank- und Boilertemperatur. Das funktioniert. Die Mikrobiologischen Untersuchungen eines unabhängigen Prüfinstituts bestätigen die Sicherheit des Verfahrens. Die Anforderungen der Hygieneverordnung DIN 10511 sind erfüllt, sofern mit der eigens von Winterhalter entwickelten und auf das Verfahren abgestimmten Chemie gespült wird. Die niedrigen Tank- und Boilertemperaturen sparen beim Aufheizen und Erwärmen des Nachspülwassers bis zu 2000 kWh (Kilowatt-Stunden) im Jahr.
Besser noch: Bei nur 40 Grad Spültemperatur entweicht beim Öffnen der Gläserspülmaschine kaum noch feuchtwarmer Wasserdampf. Die Arbeit hinterm Tresen wird dadurch wesentlich angenehmer. Die Gläser sind viel schneller wieder einsatzbereit. Der speziell für ReTemp entwickelte Klarspüler von Winterhalter sorgt auch bei niedriger Glastemperatur für ein schnelles Abtrocknen und stabilen Bierschaum!
IRT – am laufenden Band
Trockenes, hygienisch sauberes Geschirr, direkt zum Stapeln und Abräumen ist das einzige, was am Auslauf einer Korb- oder Bandtransportspülmaschine ankommen sollte. Die Mehr-Tank-Transportspülmaschinen MTR und MTF von Winterhalter verfügten über eine neue Technik in der Trockenzone. Die Technik arbeitet mit kühler Frischluft. Erzielt wird ein Mehrfach-Nutzen: Das ausfahrende Geschirr wird nicht nur getrocknet. Feuchtwarmer Wasserdampf wird aus dem Innenraum der Maschine abgesaugt. Dadurch verbessert sich das Raumklima in der Spülküche erheblich. Auf Wunsch kann die Band- oder Korbtransportspülmaschine von Winterhalter zusätzlich mit einem Abluft-Wärmetauscher oder einem Abluftwärmetauscher und einer Wärmepumpe ausgestattet werden. Die Energie, die im feuchtwarmen Spüldampf enthalten ist wird so in den Kreislauf der Maschine zurück geführt.
Die neue Frischluft-Trockenzone spart bis zu einem Drittel an wertvoller Energie. Die Gesamt-Anschlusswerte liegen (je nach Größe der Trockenzone) um 2 bis 6 kW niedriger. Eine zusätzliche Ablufthaube ist in den meisten Fällen überflüssig.
In Großbetrieben mit entsprechendem Geschirraufkommen und, daraus resultierend, einem hohen Bedarf an Frischwasserzufuhr, fällt ein weiterer Faktor ins Gewicht: Der über den Abluftwärmetauscher und die Wärmepumpe kondensierte Dampf steht als sauberes Brauchwasser wieder zur Verfügung.
IRT – körbeweise Wasser sparen
Bei der Korbtransportspülmaschine MTR von Winterhalter wurde in der Nachspülzone der Aufbau der Nachspülfelder und deren Arbeitsweise optimiert. Die neue, sehr effektive, flächendeckende Reinigung spart bis zu 30 Prozent Nachspülwasser aus dem Boiler. Die Konsequenz: Weniger Wasser braucht weniger Energie zum Aufheizen und auch wesentlich weniger Chemie-Zusatz. Das rechnet sich!
Hochentwickelte Technik als Standard
In der ausgereiften Technik der Mehrtank-Band- und Korbtransportspülmaschinen von Winterhalter steckt die ganze Kompetenz des Innovationsmarktführers in punkto Wirtschaftlichkeit, Hygiene und effizienter Ablauforganisation. Von den insgesamt 20 integrierten technischen Highlights sind die meisten als Standard deklariert, also im Preis inbegriffen.
|